NORWEGISCHE WALDKATZEN

Elegant, verschmust und treue Gefährten fürs Leben. Sie verzaubern mit ihrem sanften Wesen
und sind als echte Familienkatzen verspielt und liebevoll.

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Die norwegische Waldkatze

Auszug aus Wikipedia

Die norwegische Waldkatze zählt zu den Halblanghaarkatzen und ist neben der "Maine-Coon" und der "Ragdoll-Katze" eine der größten Rassekatzen. Ihre Erscheinung verdankt die Norwegische Waldkatze dem extremen Klima in ihrer skandinavischen Heimat. Sie ist groß, kräftig und muskulös gebaut, sehr robust und besitzt ein doppellagiges Fell aus dichter Unterwolle und aus stark wasserabweisendem Deckhaar, das durch eine dünne Schicht aus noch längeren Grannenhaaren, die fein über dem Fell liegt, unterstützt wird (dies wirkt wie eine dritte Haarschicht). Wie fast alle Katzen aus gemäßigten und subpolaren Breiten verändert auch die Norwegische Waldkatze im Wechsel der Jahreszeiten ihr Fell. Die Norwegische Waldkatze trägt im Winter ebenso wie die "sibirische Katze" ein charakteristisch dickes Winterfell, es ist unter dem Bauch, am Hals, an Brust und am Schwanz besonders lang und mit dichter Unterwolle versehen, so dass sie auch klirrender Kälte von minus 30 Grad und Regenwetter trotzt. Die langen, glänzenden Deckhaare sind bei der Norwegischen Waldkatze (im Gegensatz zur Maine Coon) leiht ölig, daher schwer herabfallend und somit wasserabweisend, damit auch keine Nässe an die Haut kann. Das Fell der Norweger ist nicht so seidig wie das der Maine Coone, sondern wirkt eher ein bisschen zottig. Zwischen den Ballen der Pfoten befinden sich wie bei allen Langhaarkatzen Haarbüschel. Bei den Waldkatzenrassen werden diese sogenannten "Schneeschuhe" besonders ausgeprägt gewünscht. Im Sommer ist das Unterfell meist sehr spärlich entwickelt, oft lassen nur die langen Schwanzhaar auf eine Halblanghaarkatze schließen. Bei nichtkastrierten Katzen ist der Unterschied von Winterfell zu Sommerfell wesentlich größer. Kastrierte Katzen zeigen auch im Sommre noch recht üppiges Haarkleid.

Im Vergleich zur bei uns verbreiteten kurzhaarigen Form der "Europäischen Hauskatze" ist die Norwegische Waldkatze meist größer, überwiegend getigert oder schwarz - mit und ohne weiß - typisch mit weißen Handschuhen. Unter den noch immer vorhandenen unregistrierten halblanghaarigen Bauernhofkaten überwiegen in den nördlichen Regionen vor allem getigerte Katzen, an den grauen Felsenküsten sind die Norweger-Katzen häufiger von schwarzer Fellfarbe mit und ohne Weißanteil. Es gibt die Norwegische Waldkatzen in allen Hauskatzenfarben.

Die Norwegische Waldkatze hat einen langgestreckten Körper, erscheint jedoch hochbeiniger als die "Maine Coon" und die "sibirsche Katze". Der Standard fordert explizit ihre Hinterbeine höher als die Vorderbeine. Jedoch ist dies prinzipiell mehr oder weniger bei allen Katzen der Fall. Das Gesicht der typischen Norwegerkatze erscheint dreieckig. Die Ohren sind hochplatziert, innen mit starken Fellbüscheln und oft auch an den Spitzen mit luchsartigen Haarpinseln versehen. Die sehr langen Schnurrhaare unterstreichen die Dreiecksform des Gesichtes, die Halskrause soll gut entwickelt sein, an den Beinen trägt die Norwegische Waldkatze Knickerbocker. Der Schwanz ist lang und buschig. Das Profil zeigt keinen Stopp. Es ist lang und - im Gegensatz zu dem der Sibirischen Katze und der Maine Coon - vollkommen gerade. Das Kinn ist kräftig. Die Norwegische Waldkatze ist erst im Alter von drei bis vier Jahre ausgewachsen. Erst dann hat sie ihr Eigengewicht und und ihre volle Größe erreicht.

Da Norweger sich lange Zeit natürlich entwickelten, haben sie nur selten Fortpflanzungsprobleme. Frühgeburten, lebensschwache Jungtiere, Totgeburten und Geburtsstörungen im Sinne von Schwergeburten, wie sie bei manchen, seit langem gezüchteten Rassen oder solchen mit sehr kleinem Genpool häufig sind, treten eher selten auf.

Die Norwegische Waldkatze kann außerordentlich gut klettern und aufgrund ihrer Größe und Geschmeidigkeit sehr hoch und auch tief hinab springen. Kopfüber an Bäumen senkrecht herunterklettern, wie oft behauptet, kann sie jedoch rein anatomisch (keine rückwärts gebogenen Krallen) genauso wenig wie andere Hauskatzen. Der Eindruck kann aber leicht entstehen, denn sie bewältigt Baumabstiege zügig zuerst mit weit gespreizten Beinen und Pfoten spiralförmig seitlich kletternd, dann aus beträchtlicher Höhe herabspringend und meist ohne rückwärts klettern zu müssen.

Norwegische Waldkatzen sind sehr sanft und gutmütig. Sie gelten von ihrem Wesen her als unkompliziert und verspielt und entwickeln eine enge Bindung zum Menschen. Norwegerkatzen sind für gewöhnlich gesellig und akzeptieren auch andere Katzen in ihrem Revier, beispielswiese in der Wohnung.

Zum Rassestandard gehören unter anderem die folgenden Merkmale:

  • Kopf: dreieckige Form, alle Seiten gleich lang, hohes Profil, Stirn leicht gerundet, langes gerade Profil ohne Unterbrechung (Stop)
  • Kinn: kräftig
  • Ohren: Form groß, an der Basis breit, spitz zulaufend, luchsartige Haarpinsel (Haarspitzen an den Ohrenenden) und lange Haarbüschel in den Ohren
  • Augen: groß und oval, gut geöffnet, leicht schräg gestellt, alle Farben erlaubt unabhängig von der Fellfarbe
  • Ausdruck: wachsam
  • Körper: lange Struktur, kräftiger Knochenbau
  • Beine: kräftig, hochbeinig, Hinterbeine höher als Vorderbeine
  • Pfoten: groß, rund mit "Schneeschuhen"
  • Schwanz: lang und buschig, reicht mindestens bis zur den Schulterblättern, besser bis zum Nacken
  • Fell: halblange Struktur, wolliges Unterfell wird auf dem Rücken und an den Flanken von wasserabstoßendem Deckhaar überdeckt, Deckhaar aus langen großen und (gelegentlich schwach bläulich) glänzenden Grannenhaaren. Eine voll im Fell stehende Katze besitzt eine Hemdbrust, eine volle Halskrause und Knickerbocker
  • Farbe: Alle Farben sind zugelassen, inklusive der Farben mit Weiß, mit Ausnahme von Pointed-Abzeichen, Chocolate und Lilac, Cinnamon und Fawn. Jede Menge an Weiß ist erlaubt, zum Beispiel eine weiße Flamme, ein weißes Medaillon, Weiß an der Brust, Weiß an den Pfoten, etc.

Bei der FIFé und bei vielen freien Verbänden ist die Norwegische Waldkatze seit dem 1. Januar 2005 auch in den Farben Amber und Aber-Light anerkannt, ein zimtähnlicher bzw. Apricotfarbton, die erst bei erwachsenen Tieren voll zur Geltung kommen. Tiere dieser Farben werden mit kräftigem sehr kontrastreichem Tabbymuster geboren, das mit zunehmendem Alter zu amberfarben verblasst. 2007 identifizierte Marc Peterschmitt aus Frankreich in seiner Doktorarbeit die Fellfarbe Amber als eigenständige Mutation des schwarzen Pigments. Sie befindet sich auf dem für Katzen erstmals entdeckten Extensionlocus. Er wies damit nach, dass Amber keine durch Einkreuzung von Fremdrassen verursachte Variante von cinnamon, sondern eine eigenständige und ausschließlich bei der norwegischen Waldkatze vorkommende Farbe ist.

TRIVIA

In der altnordischen Mythologie zogen zwei Katzen den Wagen der Fruchtbarkeitsgöttin Freya. In der Edda ist jedoch keine Beschreibung von Langhaarigkeit enthalten. In norwegischen Märchen finden sich Hinweise auf koboldhaft wirkende Zauber- oder Trollkatzen (norwegisch Trolldom "Zauber") mit langen buschigen Schwänzen.

Diese Mythologie ist auch der Grund warum es zu meinem Logo gekommen ist.

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Klaudia Koudelka
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